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Mit der Insta 360 X3 können wir nicht nur die haustour machen, sie eignet sich auch (wenngleich weniger gut als die GoPro-360°-Kamera, die wir leider nicht haben), um 360°-Befahrungen für Panoramax zu machen.
Panoramax ist eine Freie Alternative zu Mapillary, das sich als Alternative zu z.B. StreetView für Straßenfotografie positioniert hatte, jedoch im Backend proprietäre Software ist.
Panoramax hat keine eigene Anleitung für die Verwendung der Insta 360, die Anleitung von Mapillary soll aber angeblich auch für Panoramax funktionieren.
Die Kamera hat kein eingebautes GPS, sie ist für Geodaten auf ein gekoppeltes Smartphone angewiesen. Die Aufnahmen müssen danach außerdem neu exportiert und neu mit den GPX-Aufzeichnungen verbunden werden, weil sonst erhebliche Lageungenauigkeiten auftreten. Dafür ist Insta 360 Studio nötig, das es aber nur für Windows und Mac gibt.
Die mit der Kamera aufgezeichneten GPX-Tracks sind anscheinend eher Grütze. Die Empfehlung ist, parallel einen eigenen GPX-Track aufzuzeichnen mit einem separaten Gerät. Was anscheinend auch geht: Mit dem Handy die Aufnahme starten (in dem Moment wird dann auch die Kamera auf die Handyuhr synchronisiert), Verbindung trennen, mit dem Handy eigenen Track aufzeichnen.
Leute bauen sich auch eigene Rigs mit separatem GNSS-Aufzeichnungssetup. Entweder „nur“ ein GNSS-Empfänger so nahe wie möglich an der Kamera, oder gar gleich ein RTK-Empfänger.
Halbwegs günstiges RTK kann man mit dem simpleRTK2B und passender Antenne aufbauen. Entweder mit dem Basic Starter Kit (199 EUR), oder mit dem Board und der etwas besseren Helix-Antenne (zusammen 266 EUR).
Das dann entweder alleine laufen lassen (Knapp-unter-Meter-Genauigkeit mit SBAS-Empfang), oder mit NTRIP-Korrektur über Internet. NTRIP z.B. http://rtk2go.com/, siehe Liste hier. Der Korrekturdienst vom LGL BaWü kostet einmalig 150 EUR, der vom LDV Bayern 10 EUR im Jahr.
Alternativ könnten wir uns natürlich eine eigene Referenzstation aufbauen. Low-Cost: Nochmal ein simpleRTK2B Lite und eine Antenne (89 EUR) und irgendeine Anbindung ans Netz. Besser: RTK Base Station (699 EUR) und Tripleband-Antenne (98 EUR), da ist dann schon alles drin, was man für die Einbindung ins Internet braucht. Theoretisch kann man auch mit Funkmodulen im Nahbereich direkt den mobilen Part ohne Umweg übers Internet anbinden, ein Set 202 EUR, Reichweite ca 2,5–5km im Stadtbereich