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| messboje [2026-05-02 16:21] – stk | messboje [2026-05-03 20:46] (current) – stk | ||
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| # Messboje für Gewässer | # Messboje für Gewässer | ||
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| Eigentlich ne Idee schon von 2018: Temperatur in den Badeseen messen. Der Versuch damals mit ESP-basierten LoRaWAN-Nodes, | Eigentlich ne Idee schon von 2018: Temperatur in den Badeseen messen. Der Versuch damals mit ESP-basierten LoRaWAN-Nodes, | ||
| Neuer Ansatz ab 2025: freischwimmende Boje mit [Arduino Pro Mini im Ultra-Low-Power-Modus](https:// | Neuer Ansatz ab 2025: freischwimmende Boje mit [Arduino Pro Mini im Ultra-Low-Power-Modus](https:// | ||
| - | ## Teileliste | + | ## Design-Überlegungen |
| + | Vom Wasser aus die Temperatur zu messen und über LoRaWAN zu verschicken, | ||
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| + | * [Laut LFU Bayern](https:// | ||
| + | * ggf. sollte die Messung mit einem geeichten Schöpfthermometer überprüft werden (vgl. Merkblatt 233 des LFU oben) | ||
| + | * Die elektronische Messsonde muss also bei Bedarf justiert werden (können) | ||
| + | * Das Grünflächenamt wünschte sich, dass die Messstelle nicht etwa unauffällig „getarnt“ wird, sondern für Schwimmende als solche erkennbar ist. Auch wenn sich größere Mengen von Wasserpflanzen vom Seegrund lösen und flächig aufschwimmen, | ||
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| + | Die Idee war daher, dass das Messgerät mit einem Ringwadenschwimmer im See schwimmt, damit es deutlich erkennbar ist. Die sind aber eigentlich dazu gedacht, waagerecht im Wasser zu liegen und nicht aufrecht, so dass der „obere“ Teil mit dem Mikrocontroller und dem LoRa-Modul deutlich aufrecht über dem Wasser liegt. | ||
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| + | Ein Kettenanker, | ||
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| + | Die Idee war daher, einen Ringwadenschwimmer mit 4000g Auftriebskraft zu verwenden, durch den ein 25-mm-PVC-Rohr geführt werden kann. Oben wird ein Abzweigkasten IP66 verschraubt, | ||
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| + | Die gesamte Boje kann dann mit einem kurzen z.B. kunststoffummantelten Drahtseil an der Schwimm-Absperrung zwischen Schwimmbereich und geschütztem Bereich (auf der geschützten Seite) angebracht werden. | ||
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| + | ## Teileliste | ||
| * Auftriebskörper: | * Auftriebskörper: | ||
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| * Zement, Quarzsand, Ballast-Metall | * Zement, Quarzsand, Ballast-Metall | ||
| - | * Lochblech-Streifen, 2* Schraube durch den Lochblech-Streifen | + | * Lochband (TODO welches), 2* Schraube durch das Lochband |
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| + | ## Bauanleitung | ||
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| + | Um den Sensor unten ins Wasser zu führen, ein Loch für die PG7-Schraubmuffe in die PVC-Klebekappe bohren. Gewinde der Schraubmuffe großzügig mit Tangit-Kleber bestreichen, | ||
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| + | Danach ein kurzes (ca 4 cm) Stück 25-mm-PVC_Rohr abschneiden und von innen in die PVC-Klebekappe um die Innenverschraubung der PG7-Muffe kleben. Erneut trocknen lassen. | ||
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| + | DS18B20-Sensor von „innen“ durch die Verschraubung führen (weiter als nötig). Kabel-Part mit passendem Unterwasser-Silikon bestreichen und durch die Verschraubung zurückführen. Gewinde für die Überwurfmutter mit Tangit bestreichen, | ||
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| + | 50-mm-Rohr auf ca 50 cm (TODO CHECKEN!) zuschneiden. Kabel der Messsonde durch das Rohr führen und PVC-Klebemuffe mit Tangit mit dem 50-mm-Rohr verkleben. Trocknen lassen. | ||
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| + | Diese Konstruktion muss nun mit genügend Ballast ausgegossen werden. In der ersten Fassung war der Ballast nur ca 600g schwer, damit ist die Boje einfach auf die Seite gekippt. Der Auftriebskörper trägt 4000g, d.h. der Ballast sollte _mindestens_ 2000g schwer sein. Aktuelle Variante war: Betonmix anrühren, etwas Beton von oben ins Rohr gießen, mit (für Gewässer unbedenklichen) Metallteilen ergänzen, weiter Beton einfüllen. Zwischendurch antrocknen lassen, damit da nicht viel Feuchtigkeit im Rohr verbleibt. Nach und nach das Rohr auffüllen bis wenige Zentimeter unter der Oberkante. | ||
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| + | Parallel kann die Oberseite vorbereitet werden. | ||
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| + | Die Abzweigdose NFK11 war wider erwarten nicht groß genug, um von unten die 3/ | ||
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| + | Die Durchführung des 25-mm-Rohrs durch den Ringwadenschwimmer sollte so knapp bemessen sein, dass der Schwimmer kaum Spiel nach oben und unten hat. Idealerweise sollte die Gesamtlänge so aufgehen, dass die beidseitige Verschraubung mit dem Lochblech (siehe unten) relativ stramm ist.. Das so bemessene Rohr kann dann in den Adapter auf die 3/ | ||
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| + | Theoretisch könnte später jemand herkommen und die Verschraubung des Adapters auf die Abzweigdose lösen und dann hängt das rum. Um das zu umgehen, verbindet ein Lochband den unteren und den oberen Part. Damit das Kabel vom Sensor nicht vom Lochband aufgerubbelt wird, werden beide mit Schrumpfschlauch überzogen, der aufgefönt wird. Bevor die letzte Charge Beton in das 50-mm-Rohr eingebracht wird, wird das Lochband in das 25-mm-Rohr eingezogen. Das Band sollte so passend in der Länge sein, dass je eine genügend lange M4-Schraube mit je einer Mutter und einer Unterlegscheibe auf jeder Seite oben und unten mit dem Lochband verschraubt werden kann, so dass Ober- und Unterseite mit möglichst wenig Spiel zusammenhalten. | ||
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| + | Genau diese Verschraubung nun „unten“ auf der Ballastseite anbringen und durch das Übergangsstück nach oben durch das 25mm-Rohr führen. Nun das Übergangsstück mit dem 50-mm-Ballastrohr mit Tangit verkleben. Trocknen lassen. | ||
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| + | Durch das 25-mm-Rohr von oben her nochmals Betonballast nachfüllen, | ||
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